Mental Load – die unendliche To-do-Liste in Mamas Kopf

Alle Jahre wieder. Weihnachten steht vor der Tür – das Fest der Liebe und der Familie, die gemütlichste Zeit des Jahres und der Gipfel des Mental Load, der mentalen Belastung, für die Eltern oder besser gesagt für die Mütter. Gerade in diesem herausfordernden Corona-Jahr mit Lockdown, Home Office, Kita- und Schulschließungen sowie sozialer Isolation hat sich gezeigt, dass immer noch hauptsächlich Frauen die Last der unsichtbaren Arbeit in der Familie schultern, die sie an die Grenze der Belastung bringt. So ist die Vorweihnachtszeit für die Mama, was der Valentinstag für den Blumenhändler: stressigste Hochsaison, allerdings unbezahlt. Aber von vorne:

Was ist Mental Load?

Der Begriff steht für die mentale Last, ständig an alles zu denken, was die Familienorganisation betrifft. Mental Load ist die unendliche To-do-Liste im Kopf, mit der man abends einschläft, morgens wieder aufsteht und die nie kleiner wird. Jede einzelne Aufgabe ist nicht der Rede wert, aber in der Masse wird all das zu einer großen mentalen Belastung. Da der Großteil dieser Arbeit unsichtbar ist, ist es oft schwer zu erklären, warum einen diese Sachen so belasten. Ein Beispiel: Anna wird vier Jahre alt. Den Geburtstag inklusive Geschenke ausdenken, aussuchen, bestellen, an Familienmitglieder und Freunde verteilen, Kuchen backen, Einladungen, Gastgeschenke, Partyspiele, Tagesplanung oder auch den Alternativplan für Schlechtwetter bzw. Krankheit übernehme ich. Und zwar von Anfang bis Ende – vom ersten Gedanken über die Recherche, Organisation, Logistik bis hin zur Ausführung. Das ist selbstverständlich und ich mache das auch gerne. Aber es ist ein Großprojekt, genau wie Lauras Geburtstage, Ostern und andere Feste. Ganz abgesehen von den kleineren Sachen wie U-Termine und Impfungen, Klamotten aussortieren, in der richtigen Größe für die passende Jahreszeit daheim und im Kindergarten auf Lager haben bis hin zum ganz normalen Haushalt.

In der Vorweihnachtszeit gesellen sich dann noch pro Kind ein Adventskalender – der bitte selbst gemacht und mit je 24 kleinen originellen Geschenken befüllt wird, Nikolausgeschenke oder auch die Organisation von Weihnachtsgeschenken für die Verwandten sowie für die eigenen Kinder im Namen der Verwandten, ein Dankeschön für die Erzieher/innen und den Nachbarn, der immer die Pakete annimmt, dazu. Zu den meisten dieser Geschenke gibt’s außerdem noch eine Diskussion über Wert, Menge, Fairness und Angemessenheit mit Partner oder Verwandten gratis dazu. Und die To-do-Liste setzt sich fort mit Plätzchen backen, Weihnachtskarten gestalten und verschicken, Familienbesuche und Silvestermenü planen und und und.

In solchen Hochphasen bin ich so erschöpft, dass der normale Alltag zwar läuft, ich mich aber bei jeder kleinen Zusatzaufgabe (Orga fürs Kitafest, Elternabend, krankes Kind) am liebsten ins Bett legen und die Decke über den Kopf ziehen würde, so sehr überfordert mich alles. Und es geht uns allen gleich.

Warum tun wir uns diesen Stress an?

Natürlich müssen wir den ganzen Aufwand rund um Geburtstage, Weihnachten, Einschulung usw. nicht betreiben. Aber wenn wir diese sogenannte Elfenarbeit nicht machen, macht sie niemand. Und wir möchten diese besonderen Ereignisse zelebrieren, schöne Erinnerungen schaffen. Für unsere Kinder und für uns selbst. Gerade nach so einem Jahr. Das ist der eine Grund.

Der andere, sehr logische Grund dafür, dass wir uns diese ganze DIY-Deko, Bastelei, Backen und Eventplanung antun, ist mir erst heute beim Lesen von Teresa Bückers Artikel „Ist es radikal, sich die Gedankenarbeit zu teilen?“ klar geworden: es ist der Wunsch nach Anerkennung. Was andere ganz selbstverständlich bei erfolgreich abgeschlossenen Projekten im Job bekommen – Anerkennung, Lob und im besten Fall eine Beförderung mit Gehaltserhöhung – bleibt Müttern mit 24/7-Job im Allgemeinen verwehrt. Niemand applaudiert, weil die Kinder abends satt und zufrieden in sauberer Bettwäsche einschlafen. Haushalt und Kinder sind einfach Aufgaben, die zwar gemacht aber oft nicht gesehen werden, weil es als zu selbstverständlich gilt. Heute ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: genau das ist der Grund, warum ich dieses Wochenende Baiser-Weihnachtsbäume gemacht und zum zweiten Geburtstag den aufwendigsten Smarties-Pinata-Kuchen aller Zeiten gebacken habe. Nicht zu vergessen die Abende, die ich im Keller verbracht habe, damit der Nikolaus am Sonntag die gepimpte Ikea Spielküche bringen konnte. Das alles sind Dinge, die die Arbeit sichtbar machen, für die man Bewunderung und Lob erntet. Also natürlich backe ich auch gerne und beschenke meine Kinder gerne, aber die Anerkennung – egal ob digital durch Likes oder persönlich – ist sicherlich ebenfalls ein wichtiger Beweggrund für diesen ganzen Aufwand.

Während ich das hier so schreibe, muss ich unwillkürlich an ein Interview mit Herbert Grönemeyer denken, das ich vor ein paar Jahren im Fernsehen gesehen habe. Damals wurde er gefragt, ob es im Laufe seiner Karriere auch Momente gab, in denen er abzuheben drohte. Seine Antwort war, dass es diese Momente natürlich gab, man solle sich einfach mal vorstellen wie es wäre, wenn man morgens ganz normal zu seinem Arbeitsplatz kommt und seinen Job macht und dann tausende von Menschen einen dafür bejubeln und feiern. Da sei es doch ganz normal, dass man irgendwann abhebt.

Genau das umgekehrte Problem haben Mütter: sie rotieren tagsüber, schreiben Einkaufslisten auf dem Weg zur Kita während sie überlegen was die Freundin der Tochter zum vierten Geburtstag bekommt und recherchieren nachts nachdem sie das Baby gestillt haben, ob die Kinder gegen Grippe geimpft werden sollten, welcher Wollwalk-Overall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat und ob es den auch gerade gebraucht in Größe 74/80 zu kaufen gibt. Und niemand sieht diese ganze Gedankenarbeit, geschweige denn dass jemand einen dafür lobt. (Wobei ich hier eine kleine persönliche Klammer aufmachen muss, weil ich gestern einen Blumenstrauß als Dank für die Nikolausorganisation inklusive Umgestaltung der bereits erwähnten Spielküche bekommen habe. Es lohnt sich also, Mental Load zu thematisieren.)

Wie war das bei unseren Müttern und Großmüttern?

Die hatten im Gegensatz zu uns in den meisten Fällen keine Unterstützung von ihren Männern. Weil die nicht kochen, putzen, waschen, mit ihren eigenen Kindern spielen, sie wickeln oder füttern konnten bzw. sich einfach zu gut dafür waren. Zumindest da können wir uns heute glücklich schätzen, dass unsere Männer meistens anders erzogen sind und sehr wohl eine Waschmaschine bedienen und mit ihrem Kind in der Trage spazieren gehen können. Der größte Unterschied zwischen uns und den Generationen vor uns ist meiner Meinung nach einfach, dass wir den Mund aufmachen und die Probleme thematisieren, während die Frauen früher dazu erzogen wurden, zu machen was zu machen ist und sich nicht zu beschweren. Der Mental Load wird kaum geringer gewesen sein, aber der Austausch (auch mangels sozialer Medien) weniger. Außerdem haben die Familien früher noch öfter in der Nähe ihrer Eltern oder Schwiegereltern gewohnt und hatten dadurch zumindest etwas Entlastung bei der Kinderbetreuung.

Working Mum – was soll das bitteschön sein?

Im Gegensatz zu früheren Generationen haben wir darüber hinaus heute das Glück, dass alles möglich zu sein scheint. Vor allem in den Dreißigern können wir Frauen heute scheinbar alles haben: Mann, Kinder, finanzielle Unabhängigkeit und (Teilzeit-)Job. Denn eine Mutter arbeitet ja nur, wenn sie neben der Kinderbetreuung zumindest noch in Teilzeit erwerbstätig ist, eine sogenannte Working Mum also, im Gegensatz zur Latte Macchiato-Mama, die den ganzen Tag Kaffee trinkend und auf ihr Handy starrend am Spielplatz in der Sonne sitzt. Diese Klischees und Begriffe, genauso wie die Vorstellung, dass Elternzeit gleich Urlaub ist, sind Gift für unser Selbstwertgefühl. Natürlich können wir uns glücklich schätzen, dass es Anspruch auf Elternzeit und Elterngeld für Frauen und Männer gibt, unser Job uns erhalten bleibt und wir in Teilzeit arbeiten können. Trotzdem muss und kann das nicht alles von den Frauen alleine geschultert werden, nur weil der Mann meistens einen Vollzeitjob hat und „das Geld heim bringt“.

Unsichtbare Arbeit sichtbar machen

Um jemandem das Problem der mentalen Last zu erklären, ist es hilfreich alle Aufgaben, die Familie und Haushalt betreffen, aufzulisten, zu evaluieren wie oft die Aufgabe anfällt, wie lange die Vorbereitung und Ausführung dauert und wer sie übernimmt. Zum Beispiel ist es ja oft so, dass es sehr wohl auch Aufgaben im Haushalt gibt, um die sich vorrangig die Männer kümmern wie Löcher bohren, Möbel auf-/abbauen, Steuererklärung machen, Glühbirnen oder Autoreifen wechseln. Vergleicht man aber wie oft die im Gegensatz zu Waschen, Kochen, Windeln kaufen pro Jahr anfallen, wird sehr schnell klar, warum einem bei den täglichen To-do-Listen schwindelig werden kann. Auf ihrem Blog heuteistmusik.de stellt Laura Fröhlich eine sehr ausführliche Excelliste mit den täglich, monatlich, jährlich anfallenden Aufgaben zum kostenlosen Download bereit.

Ich finde auch, dass es einem selbst schon hilft, sich die tatsächlichen Arbeitsstunden auszurechnen (und dazu gehört auch die stundenlange Suche nach den schönsten Osterbastelideen oder themenspezifischen Kinderbüchern am Handy), damit man selbst sieht, dass es ein 24/7-Job und kein „Jammern auf hohem Niveau“ ist. Denn auch für einen selbst kann es sehr frustrierend sein, dem Partner oder den Freunden beim Abhaken großer Projekte auf der To-do-Liste zuzusehen, während man selbst „nur“ mit den Kindern spielt, kocht, Playdates vereinbart und abends wenn alle schlafen die Wohnung aufräumt.

Wie mittlerweile viele Studien zeigen, werfen Krisen, wie Corona dieses Jahr, die gesellschaftliche Entwicklung wieder zurück. Im Frühling 2020 haben vor allem die Mütter ihren Job hinten angestellt und sich um die Kinderbetreuung und das Homeschooling gekümmert. Ich war glücklicherweise noch mit meiner sechs Monate alten Tochter in Elternzeit, trotzdem habe ich den Tagesablauf mit Bastelideen, Rausgehzeiten und Kochplänen strukturiert und einiges davon haben wir beibehalten, weil es auch den normalen Alltag vereinfacht.

Meine Lösungsansätze gegen Mental Load:

  • Ewiger Speiseplan: z. B. montags Suppentag, dienstags Nudeltag, mittwochs Fleischgericht, donnerstags Mehlspeise, freitags Fischgericht oder Ähnliches. Wir halten uns nicht so genau an die Regelmäßigkeit, planen aber jeden Sonntagabend die Hauptgerichte für die ganze Woche und passen die Einkaufsliste entsprechend an. Eine weitere Hilfe bei der ewigen Essensfrage, vor allem wenn man eigentlich gerne kocht, kann eine Kochbox wie hellofresh oder Marley Spoon sein. So bekommt man je nach Wunsch mehrmals wöchentlich neue Rezeptideen und die genau passenden Zutaten frei Haus geliefert.
  • Einkaufsliste gemeinsam (online) pflegen: mein Mann und ich haben eine einfache Android-Liste auf dem Handy, die wir teilen, und wem auffällt, dass das Klopapier knapp wird, das Sonnenblumenöl beim Kochen aufgebraucht wurde oder keine Äpfel mehr da sind, trägt es ein. Das ist kaum Mehraufwand für meinen Mann und entlastet mich aber, weil ich nicht mehr alleine an alles denken muss.
  • Packlisten (online) teilen: bekanntlich muss man für einen Wochenendausflug mit Kindern fast soviel packen wie für zwei Wochen Urlaub – und wehe man vergisst das Lieblingskuscheltier, das Babyfon oder den Schlafsack. Um diese Packerei zu vereinfachen, kann man sich ebenfalls eine gemeinsame Packliste für Ausflüge mit Übernachtung anlegen, sodass auch mal die Frau nur für sich und der Mann für alle anderen packen kann.
  • Aufgabenteilung von der Planung bis zur Durchführung: da ich noch in Elternzeit bin, haben wir diesen Punkt bisher nicht umgesetzt. Wenn ich aber auch wieder berufstätig bin, wird mein Mann zumindest einzelne Aufgaben wie den jährlichen Zahnarztbesuch mit den Kindern komplett übernehmen, inklusive selbst dran denken, den Termin planen und vereinbaren, vom Kindergarten/Kita abmelden, Krankenversichertenkarten, Snacks und Zahnbürsten einpacken, hinfahren und beim Termin dabei sein.
  • Regelmäßige Me-Time, Auszeiten alleine und zu zweit: z.B. bekommt der eine immer den Samstagvormittag zum Ausschlafen, Lesen, für eigene Projekte und der andere den Sonntagvormittag. Oder einer den Vormittag und einer den Nachmittag – das Modell gibt es bei Freunden von uns und die sind beide ganz happy damit. Genauso wichtig ist es aber auch, dass man regelmäßig Zeit zu zweit hat. Unser Plan für die Nach-Corona-Zeit ist ein Abend pro Monat für uns im Restaurant, Kino oder Ähnliches. Das mag für andere vielleicht selbstverständlich sein, aber da unsere Eltern alle im Ausland leben, sind wir auf einen Babysitter angewiesen, den vor allem die Kleine erst einmal akzeptieren muss.
  • Teilzeitjob mit mindestens einem Vollzeittag: zwischen den Kindern bin ich für 22 Wochenstunden in meinen alten Job zurückgekehrt und hatte montags meinen „langen 8-Stunden-Tag“ an dem ich den Stift nicht fallen lassen musste, weil mein Mann Anna aus der Kita abgeholt und die Nachmittagsbetreuung übernommen hat. Wir haben also zumindest an einem Tag in der Woche die Rollen getauscht, obwohl wir das traditionelle Modell „Mann im Vollzeit- und Frau im Teilzeitjob“ leben. Das hat uns beiden sehr gut getan fürs gegenseitige Verständnis und auch Anna hat vom Papa-Tag profitiert.
  • Nur die Dinge selbst machen, die einem Spaß machen: auch wenn Instagram und Pinterest uns suggerieren, dass die anderen Mamas alles als perfekte DIY-Projekte umsetzen, müssen wir das weder glauben noch selbst nachmachen. Ich backe und dekoriere sehr gerne, also lasse ich es mir nicht nehmen, den Geburtstagskuchen selbst zu machen. Beim Basteln bin ich dagegen weder ambitioniert noch talentiert und die Kinder freuen sich im Adventskalender am meisten über Schokolade, deswegen wurde der dieses Jahr einfach gekauft und alle sind glücklich. Geschenke gibts an Nikolaus und Weihnachten hier eh mehr als genug.
  • Haushaltsaufgaben auslagern: wenn es einem das Geld wert ist und keine Großeltern für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehen, warum nicht eine Haushaltshilfe, einen Babysitter, ein Au-Pair oder Ähnliches engagieren, um die Eltern zu entlasten und mehr Zeit für sich bzw. als Familie zu haben.
  • Geschenkideen: da zumindest für mich die Organisation und Verteilung von Geschenken für unsere Kinder (von uns und anderen), Verwandten, Freunde, Kinder unserer Freunde, Freunde unserer Kinder ein riesiges Mental Load-Thema sind, habe ich hier auf dem Blog eine eigene Rubrik für Geschenkideen, vor allem für Schwangere, junge Eltern und Kleinkinder mit vielen Ideen, die ich regelmäßig aktualisiere. Vielleicht ist das ja für die/den ein(en) oder andere(n) eine kleine Hilfe.
  • Wunschlisten: ebenfalls eine Entlastung beim Geschenkethema bringen Online-Wunschlisten entweder direkt auf Amazon oder auf einer anderen Plattform wie z. B. nocake. Hier kann man pro Kind oder Ereignis eine Liste erstellen und die im Optimalfall das ganze Jahr über mit Ideen befüllen, sodass man dann einfach nur den Link mit den Wünschen und ggf. auch direkt den Links zum genauen Produkt teilen kann. So muss man nicht alles selbst besorgen, die Schenkenden haben eine Auswahl und trotzdem ist man vor unerwünschten Geschenken aller Art geschützt.

Blick in die Zukunft und Wünsche für meine Töchter

Im Vergleich mit den Generationen vor uns haben wir schon einiges beim Thema Gleichberechtigung geschafft. Die meisten modernen Männer „helfen“ nicht mehr im Haushalt und „babysitten“ auch nicht mehr ihre eigenen Kinder, sondern sehen es als selbstverständlich an, dass sie ihren Beitrag bei der Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung leisten. Wenn auch oft noch sehr reduziert aufgrund des immer noch vorherrschenden traditionellen Vollzeit- und Teilzeitjob-Modells. Da die Geschlechterrollen aber tief in unserer Gesellschaft und in unseren Köpfen verankert sind und es neben der Bereitschaft zur Gleichberechtigung in der Familie ja auch noch um die finanzielle Gleichberechtigung in der Arbeitswelt, Stichwort Gender Pay Gap, geht, werden auch die kommenden Generationen dieses Problem wahrscheinlich leider noch nicht vollends lösen können.

Trotzdem wünsche ich mir, dass meine Töchter der Vereinbarkeit von Familie und Job näher kommen und die Überlastung von Frauen und Müttern kein Dauerthema mehr ist. Ich wünsche ihnen, dass sie den Satz „hättest du doch was gesagt, dann hätte ich dir doch geholfen“ nie hören und ihren Partnern auch nicht erklären müssen, dass es nicht darum geht, die Aufgaben zu delegieren sondern sich bereits die Gedankenarbeit davor zu teilen. Deswegen versuche ich, ihnen ein Vorbild zu sein. Sie sollen sehen, dass ein Haushalt von den Eltern zusammen geführt wird und der Papa genauso ihre Sachen für den Wochenendausflug packen oder einen Kuchen für das Kindergartenfest backen kann wie die Mama. Das ist vielleicht ein kleiner, aber wichtiger Ansatz für den Weg hin zu einer gerechteren Aufteilung unserer mentalen Last.

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Alles Gute und eine schöne Weihnachtszeit!

Christine

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