Mama-Accessoires: meine Top 12 der unverzichtbaren Alltagshelfer

Mit dem Elternwerden ändert sich ja vieles, um nicht zu sagen alles im Leben. Nicht nur dass man selbst anders ist, handelt, denkt und empfindet als man es sich davor vorgestellt hatte. Auch auf den ersten Blick so banale Äußerlichkeiten wie der Tascheninhalt ändert sich mit Geburt des Babys – und wird zum Survival Kit im Mamialltag. Neben Handcreme, Labello und o.b. finden neue Alltagshelfer Einzug in unsere Handtaschen, Wohnungen und Leben, von deren Existenz wir vorher wahrscheinlich nicht einmal wussten.

Meine 12 nützlichsten Alltagshelfer, die ich allen frischgebackenen Eltern von Herzen empfehle, halte ich hier in einer Liste fest:

  1. Die App „Weißes Rauschen“ oder „Baby Sleeping Sounds“ – diese App hat uns in Annas ersten Lebensmonaten wirklich gerettet. Ob zuhause oder im Kinderwagen, wenn Anna vor lauter Schreien nicht in den Schlaf finden konnte, war „Staubsauger 1“ die Rettung. In meiner App-Liste hier habe ich sie bereits ausführlich thematisiert.
  2. Babytrage oder Tragetuch – obwohl sie auch bereits auf meiner Erstausstattungsliste steht, ist eine Trage (in unserem Fall die Manduca) nicht aus der Alltagshelferliste wegzudenken. Abgesehen von den offensichtlichen Vorteilen wie Nähe, Geborgenheit und freie Hände hat sie sich bei uns auch auf Reisen als adäquates Einschlafmittel bewährt. Ob im Flugzeug nach Australien, im viel zu hellen Hotelzimmer im Sommer oder zu spannenden Kinderzimmer bei Freunden – dank unserer Manduca haben wir Anna auch in ungewohnten Umgebungen zum Einschlafen gebracht. Außerdem war sie das Transportmittel der Wahl am Flughafen, wenn ich alleine mit ihr geflogen bin bevor sie selbst laufen konnte.
  3. Multi-Mam Kompressen – auch die habe ich bereits in meinen Posts zur Wochenbettbox und Geschenkideen zur Geburt erwähnt; dennoch kann ich nicht oft genug sagen wie sehr mir diese wunderbaren Kompressen das Stillen in der Anfangszeit erleichtert haben. Definitiv die nützlichsten Alltagshelfer in den ersten Wochen.
  4. Eine klappbare Matratze im Kinderzimmer – diesen Tipp habe ich von einer guten Freundin bekommen, kurz bevor wir Anna aus unserem Schlafzimmer ausquartiert haben. Die Matratze steht tagsüber als Hocker zusammengeklappt neben Annas Bett und kann innerhalb einer Minute mit Kind auf dem Arm und im Dunkeln zum Einzelbett auseinandergeklappt werden. Ein absoluter Retter in schwierigen Nächten und auch als Gästebett einsetzbar.
  5. Ein Tragehaken am Kinderwagen – genauso banal wie genial ist dieser kleine Helfer am Kinderwagen. Ursprünglich war er nur Bestandteil eines Kaffeebecherhalters. Letzterer ist mittlerweile gegen einen anderen ausgetauscht, aber das montierte Teil mit Haken ist zum unverzichtbaren Accessoire für mich geworden. Ob Annas Rucksack, eine Packung Windeln oder die Einkaufstaschen – der Haken erspart mir Schleppen und der Platz unterm Kinderwagen kann für andere, klobigere Sachen genutzt werden.
  6. Schlafsack mit bereits eingefädeltem Reißverschluss – im Halbdunkel den Reißverschluss am Schlafsack zuzumachen, war bei uns oft ein Faktor der das Ins-Bett-bringen unnötig in die Länge zog. Seit wir eher zufällig einen Sommerschlafsack mit voreingefädeltem Reißverschluss gekauft haben, steht der auf meiner Liste der hilfreichen Dinge weit oben. Definitiv ein wichtiges Kriterium beim Kauf des nächsten Schlafsacks.
  7. Leuchtschnuller – zwar ist der gewünschte Effekt „Anna findet den Schnuller im Dunkeln selbst und schreit nachts nicht mehr nach uns“ ausgeblieben. Dennoch sind die Leuchtschnuller für uns Eltern sehr praktisch, weil man sie im Dunkeln schnell findet und dem Kind meistens wiedergeben kann, bevor es richtig aufwacht.
  8. Der Cool Twister von nip – dieses kleine Ding war auch vor allem in den ersten Monaten bzw. solange man Fläschchen mit abgekochtem Wasser geben muss/möchte eine große Hilfe. Es kühlt kochendes Wasser binnen 80 Sekunden auf 40 Grad ab, sodass die Flasche schneller trinkfertig ist. Heute bzw. bei einem zweiten Kind würde ich mir zwar überlegen, einfach gekauftes stilles Wasser kurz in der Mikrowelle zu erwärmen oder mit frisch abgekochtem zu vermischen, aber für die erste, unsichere Zeit mit Baby ist der Cool Twister absolut hilfreich.
  9. Abwaschbare Lätzchen mit Auffangschutz – vor allem seit Anna größtenteils selbst isst und sich auch bei Reis oder Erbsen nicht mehr helfen lässt, sind diese Lätzchen (gibts bei dm) Gold wert. Das Essen landet im Auffangschutz statt auf dem Boden. Sie kann es also wieder rausfischen und essen, während ich mir das Aufwischen spare. Nach einer Joghurt- oder Spaghetti-Schlacht lässt sich der Latz dann ganz einfach unter fließendem Wasser abwaschen und ist schnell wieder einsatzbereit.
  10. Ein Wäschetrockner – genauso wie die Spülmaschine ist der Wäschetrockner für mich spätestens mit Kind zu einem unverzichtbaren Alltagshelfer geworden. Und die Wäscheberge werden sich wohl auch in den kommenden Jahren mit Kita, Sport und Pubertät eher noch vergrößern als verkleinern.
  11. Ein kabelloser Handstaubsauger – wir haben ihn erst seit Kurzem, aber für mich ist er definitiv die beste Anschaffung des Jahres. Kein umständliches Aus- und Einräumen des klobigen Staubsaugers mehr, kein Ärgern wenn man 10 Minuten nach dem Staubsaugen wieder Krümel entdeckt. Er steht ganz unscheinbar in der Küche und ist jederzeit einsatzbereit.
  12. Last but not least: Feuchttücher – allseits bekannt und viel belächelt finden sie sich in der Handtasche einer jeden Mama. Kaum überraschend, aber doch absolut erwähnenswert, wenn man bedenkt wie vielseitig die kleinen Tücher sind: unterwegs dienen sie als Saubermacher beim Wickeln, für Gesicht, Hände und Klamotten, daheim kann man auch mal Tisch und Boden damit wischen. Für mich haben sie damit eine klare Daseinsberechtigung.

Und wie ich hier so sitze und Anna und ihre Cousine beim gemeinsamen Essen und Trinken beobachte, fällt mir noch ein genauso wichtiger, wenn auch schwieriger zu organisierender 13. Alltagshelfer ein: andere Kinder.

Anna spielt kaum alleine, trinkt für meinen Geschmack zu wenig Wasser und ist sehr zurückhaltend beim Essen – außer in Gesellschaft von anderen Kindern. Da spielt sie gefühlte Stunden ohne sich nach mir umzuschauen, saugt Quetschies in einem Zug aus, trinkt Wasser um die Wette und lässt sich mit allem füttern, was die kleinen Freunde nebenan auch essen.

Ein Hoch auf Play Dates. 🙂

Christine

*UPDATE VOM 13.11.2019: nach der Geburt meiner zweiten Tochter Laura muss ich ein weiteres, noch dazu sehr angesagtes Helferlein hinzufügen: die Handykette, z.B. von XOUXOU. Damit hat man sein Smartphone immer griffbereit, trotzdem beide Hände frei und muss nicht stundenlang zwischen Feuchttüchern, Schnullern und Trinkflaschen in der Handtasche danach suchen. Ich liebe sie. 🙂

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